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Projekt Junges Haus

Aichach | 2003
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Die Zielgruppe für dieses Projekt waren junge Familien mit 1 oder 2 Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren, deren Kapitalkraft normalerweise kein Wohneigentum erlaubt.

 

Mit dem Projekt Junges Haus wurde ein Konzept realisiert, das mit knapp kalkulierten Endpreisen und staatlichen Fördermitteln sowie attraktiven Krediten Kapitalbelastungen ermöglicht hat, die mit den Aufwendungen für Mieten vergleichbar sind.

 

Es wurden massiv gebaute Einfamilienhäuser mit mind. 100 qm Wohnfläche auf 2 Vollgeschossen und eigenem Garten (Grundstücke ca. je 250 qm) in guter Stadtlage geschaffen. Um ökonomisch und ökologisch sinnvollen Wohnraum anbieten zu können wurden Förderungen durch Bund und Land entsprechend der Wohnbauförderrichtlinien umgesetzt. Energiesparendes bauen mit besonders wärmedämmenden Ziegeln bietet auch langfristige Einsparungen. 

 

Das Projekt Junges Wohnen wurde auch von der Bundesregierung beachtet und unterstützt. Die Vorgaben für kostengünstiges Bauen wurden hier hervorragend umgesetzt, ein Lob, dass der damalige Bundesbauministerin Eduard Oswald, der die Patenschaft für dieses Modellprojekt übernommen hatte, mit einem Besuch beim Richtfest in Aichach-Nord in seiner Rede herausgestellt hat.

 

1999 wurden die ersten 20 Häuser fertiggestellt. Das Projekt war so erfolgreich, dass es einen zweiten Bauabschnitt gab und Ende 2003 insgesamt 42 Häuser bezogen werden konnten.